Von Griechenland führte uns unsere Lifebalancetour als nächstes nach Bitola in Nord-Mazedonien. Nach der eher trockenen und trostlosen Landschaft in Nordgriechenland, waren wir total überrascht. Die Landschaft zeigte sich im grünen Outfit und es gab Laubbäume, die wir schon seit Wochen nicht mehr gesehen hatten.

Bitola ist, mit 71.000 Einwohnern, die drittgrößte Stadt Nord-Mazedoniens und liegt im Dreiländereck, an der Grenze zu Albanien und Griechenland. Abgeholt wurden wir vor den Toren von Bitola von Zoran (gemeinsam mit seinem Cousin Dule) bei dessen Eltern wir dann auch gewohnt haben. Hier trafen wir dann auf Alex (die Ex-Schwägerin von Sylvia – wenn es so etwas wie Ex-Schwägerinnen gibt 🙃) und Zoran’s und Alex Tochter, die in Bitola ebenfalls Urlaub machten. Wir wurden herzlich und toll aufgenommen und haben uns S..wohl gefühlt. Dieses Gefühl des herzlichen Willkommens sollte sich dann durch die gesamten Tage in Nord-Mazedonien ziehen, was einen Nachteil hatte, denn es wurde gegessen, gegessen, gegessen und wieder gegessen 😋. Alles lecker aber die Mengen und dazu die hopfenhaltigen Getränke haben uns schon vor eine Herausforderung gestellt 🤣
Wir haben in den fünf Tagen wirklich viel unternommen und aufgrund der guten Ortskenntnisse von Zoran viel gesehen. Wir waren im Nationalpark Galicica, an den Seen Lake Ohrid und Lake Prespa, die mit ihren tollen Stränden zum chillen einladen.

Ein Besuch bei Freunden (wir wollten einfach mal reinschauen) von Zoran, die am Lake Ohrid wohnen, endete dann damit, dass wir erst einmal ein paar Stunden gegessen und getrunken haben, dann zum Übernachten eingeladen wurden und der Besuch am nächsten Morgen damit endete, dass wir ein paar Stunden gefrühstückt haben 🥴

Nach dem ausgedehnten Frühstück ging es dann nach Ohrid, wo Sylvia endlich wieder einmal ihrer zweit liebsten Beschäftigung nach dem Harley fahren, dem Shoppen nachgehen konnte (sie hatte mit Alex natürlich eine fantastische Unterstützerin 😉). Schnell merkte sie allerdings, dass shoppen nicht so richtig Sinn macht, wenn man auf einer Motorradtour ist, denn der Platz im Gepäck ist sehr begrenzt 😉 Daraus lässt sich folgern, dass eine Motorradtour gut für den Geldbeutel ist 😯

An dem ein oder anderen Abend haben wir uns dann noch in das wirklich interessante Nachtleben von Bitola gestürzt. Es gibt viele nette Bars, in tollen historischen Gebäuden, mit Life Musik und natürlich Essen, Essen und Essen, nur unterbrochen von dem ein oder anderen hopfenhaltigen Getränk 😋.
Zusammenfassend können wir über unseren Besuch in Nord-Mazedonien sagen, dass wir überrascht waren über die tollen Landschaften, die Gastfreundschaft der Menschen, über die Mengen an Essen die man täglich vertilgt und über die wirklich guten Straßenverhältnisse. Dazu kommt, dass Nord-Mazedonien wirklich ein sehr preiswertes Land ist. Alles in allem können wir einen Besuch des Landes nur empfehlen 👍👍👍
